Unsere Grundsätze
Wofür wir stehen...
Wir sind selbst eine Gruppe Studierender aus verschiedenen Studiengängen und arbeiten wie eine große Studienvertretung, jedoch auf universitätsweiter Ebene zusammen.
Die FSL TU Graz ist eine parteiunabhängige Fraktion, was bedeutet, dass wir uns auf die Universität, die Studierenden und deren Bedürfnisse fokussieren.
Das Schöne ist, alle können mitmachen! Schreibe uns einfach eine Mail oder komm bei einer unserer Sitzungen vorbei ;)
Unabhängigkeit
Hirn statt Parteibuch
Wir setzen uns für das Wohl und die Interessen aller Studierenden ein, während wir als parteiunabhängige Fraktion agieren, ohne parteigetriebene Interessen an die Hochschule zu tragen.
Zusammenarbeit mit Studienvertretungen
Früher wurden die Studienvertretungen als Fachschaften bezeichnet, deshalb bekommt die Fachschaftsliste bis heute auch die meisten Mitglieder aus den Studienvertretungen. Während unserer Sitzungen werden Probleme, welche StVen als erstes mitbekommen, direkt besprochen und Lösungen gefunden.
Basisdemokratie
Wir finden, dass es immer wichtig ist allen ein offenes Ohr zu schenken und Entscheidungen sollten für alle passen. Darum arbeiten wir grundsätzlich basisdemokratisch, d.h. wir beschließen alles gemeinsam und jede anwesende Person zählt.
Freier und offener Hochschulzugang
Weniger Zugangsbeschränkungen
Bildung ist ein Grundrecht, das allen zusteht und deshalb soll es ermöglicht werden, sich für jedes Studium zu inskribieren, ohne ein Aufnahmeverfahren durchlaufen zu müssen.
Gegen Studiengebühren
Wir sind als Fachschaftsliste gegen jegliche Form von Studiengebühren, da diese sozial selektiv sind.
Mehr Soziale Durchlässigkeit im Hochschulsystem
Sekundäre Schultypen sollten nicht ausschlaggebend für Studierendenzahlen technischer Studien sein. Jedes Studium sollte auf dem Wissen der Reifeprüfung/Matura aufbauen und deshalb für alle absolvierbar und relevant sein.
Barrierefreiheit
Obwohl die TU Graz sich bereits viel um Barrierefreiheit bemüht, gibt es immer noch viele Fehlstellen. Viele Hörsäle, Seminarräume und Büros können nicht barrierefrei erreicht werden. Zudem stoßen blinde und sehbehinderte Studierende insbesondere in der Lehre auf erhebliche Herausforderungen. Es soll außerdem nicht nur Barrierefreiheit praktiziert werden, sondern auch gelehrt werden.
Diversität an der TU Graz
Für uns ist es wichtig, dass sich alle Studierenden auf der TU Graz wohlfühlen können, ohne aufgrund ihrer Herkunft, sozialen Stellung oder Geschlechts diskriminiert oder in jeglicher Weise benachteiligt zu werden. Wir setzen uns für die freie Namenswahl und die Verwendung der selbstgewählten Pronomen am Campus ein.
Unabhängige, selbstbestimmte und demokratische Universitäten
Um ihrem wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Auftrag gänzlich nachkommen zu können, müssen Universitäten frei von politischer Einflussnahme agieren und von allen ihren Angehörigen demokratisch mitgestaltet werden können. Wir lehnen die absolute Mehrheit der Professor:innenkurie in den Kollegialorganen schärfstens ab, da diese nur einen geringen Teil der Universitätsangehörigen ausmachen.
Exzellente Lehre auf Augenhöhe
Eine Universität unterscheidet sich hauptsächlich durch die freie Studiengestaltung von einer Fachhochschule. Deshalb lehnen wir die generelle Verschulung der Universitäten durch unnötige Voraussetzungsketten und ausufernde Anwesenheitspflichten ab.
Stetige Verbesserung der Lehre (Didaktik, Betreuungsverhältnis)
Damit sich auch die Lehre stets weiterentwickelt, fordern wir, dass sich auch Lehrende weiterbilden und neue Lehrstrategien entwickeln und anwenden. Das Tutor*innenprinzip für ein verbessertes Betreuungsverhältnis findet bereits bei vielen Lehrveranstaltungen eine gute Anwendung, soll aber weiter verbessert und ausgebaut werden.
Bestmögliche Unterstützung der Studienvertretungen in ihrer Arbeit
Förderung der Vernetzung unter den Studienvertretungen
Studienvertretungen haben oft ähnliche Probleme, aber sehr verschiedene Lösungsansätze. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Mitgliedern stellt die bestmögliche Vertretung sicher und ermöglicht verschiedenste Kooperationen.
Enge Zusammenarbeit mit den Studienvertretungen und Referaten
Durch die regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen wird die Zusammenarbeit gestärkt und es wird ein Arbeiten auf Augenhöhe ermöglicht. Durch diesen laufenden Wissensaustausch können Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen verwendet werden, um aktuelle Herausforderungen bestmöglich zu meistern.
Interne Weiterbildung zu relevanten Themen
Studierendenvertreter*innen können sich dann am besten für ein besseres Studium einsetzen, wenn sie ihre Kompetenzen regelmäßig auf den aktuellen Stand bringen können. Deshalb setzen wir uns für laufende Weiterbildungsangebote für alle Mitglieder von Studienvertretungen und Referaten ein. Besonders am Herzen liegen uns dabei die Themen Studienrecht & Soziales.
